Warum Frauen anders krank sind – mit Korinna Schumann
Shownotes
Wer ist wofür zuständig? Bund, Länder, Sozialversicherung Gesundheitsreformfonds: Primärversorgung und Facharztzentren Gendermedizin: Warum Frauen anders krank sind Der Wechsel als Tabu und die Bringschuld des Systems Aktionsplan Frauengesundheit, Pflege und Sorgearbeit „Schau auf dich“: Frauen als Gesundheitsmanagerinnen
Erwähnt in dieser Folge – Gesundheitsreform und Gesundheitsreformfonds (BMASGPK): https://www.sozialministerium.gv.at/Themen/Gesundheit/Gesundheitsreform.html – Gesundheitsreformfonds beschlossen (ORF): https://orf.at/stories/3414167/ – Primärversorgungseinheiten: Verdreifachung bis 2030: https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/verdreifachung-bis-2030-geplant-primaerversorgungseinheiten-sollen-in-oesterreich-massiv-ausgebaut-werden-art-301564 – Frauengesundheit (BMASGPK): https://www.bmwet.gv.at/bmafjgvat/frauen-und-gleichstellung/frauengesundheit.html – 9. FrauenGesundheitsDialog, Juni 2026 (GÖG): https://goeg.at/sites/goeg.at/files/2026-05/PROGRAMM_9._FrauenGesundheitsDialog.pdf – Aktionsplan Frauengesundheit: https://www.bmgf.gv.at/dam/jcr:9334268b-5282-4444-855e-e62391561895/aktionsplan_frauengesundheit.pdf – Österreichische Plattform Gesundheitskompetenz: https://oepgk.at – 11. PRAEVENIRE Gesundheitstage Eisenstadt, 7.–9. Oktober 2026: https://praevenire.at – Charta für Gesundheitskompetenz – Unterzeichnung am 9. Oktober 2026 in Eisenstadt
Gast Korinna Schumann, Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz Aufgenommen am 25. September 2026 in der Bibliothek des Gesundheitsministeriums, Wien
Host: Sonja Kato Produktion: PRAEVENIRE – Verein zur Optimierung der solidarischen Gesundheitsversorgung Schnitt: Serkan Cekic Instagram: @bitteverstaendlich Web: bitteverstaendlich.at · praevenire.at Kontakt: podcast@praevenire.at
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00:00:00: Bitte verständlich, der Gesundheitspodcast von Präveniere.
00:00:04: Mein Name ist Sonja Carter und hier gilt nur eine Regel – wer über unsere Gesundheit entscheidet, der muss sie auch erklären können.
00:00:17: Herzlich willkommen zur allerersten Ausgabe von Bitte Verständlich dem neuen Podcast Format von Pränveniere!
00:00:26: Und wir sind tatsächlich genau für diese erste Folge mit unserem Podcaststudio schon auf On the Road gegangen und zwar zur Frau Bundesministerin Carina Schumann in die wunderbare Bibliothek, im Gesundheitsministerium.
00:00:41: Übrigens ein Tipp hier herkommen gibt es ganz viel spannende Fachliteratur und vor allem heute ein Gespräch mit Carina Schulmann.
00:00:50: Herzlichen Dank dass Sie sich Zeit genommen haben!
00:00:52: Vielen Dank für die Einladung.
00:00:54: ich freue mich sehr bei der ersten Folge dabei sein zu dürfen.
00:00:57: Das ist tatsächlich eine Ehre für uns.
00:00:59: Es ist ein neues Projekt, das wir hier starten.
00:01:01: bitte verständlich hat den Anspruch der sich wenn ich das so frech sagen darf ja eigentlich auch mit Ihrem Politik Dickzugang deckt, nämlich Politik so zu machen.
00:01:11: Dinge so aufzusetzen dass sie nachvollziehbar sind und verständlich sind.
00:01:15: das haben Sie in ihrer jahrelangen Tätigkeit innerhalb der österreichischen Arbeiter sozusagen Vertretungsstelle ÖGB bewiesen also dem höchsten Vertretung von arbeitenden Menschen in diesem Land immer auch und glaube ich das ist ein Thema mit dem wir uns heute widmen wollen Blickwinkel auf die Frauen ganz besonders gehabt, was dazu tun ist.
00:01:40: Und ich habe in der Vorbereitung erfahren tatsächlich, ihr allererster Job war in der Bibliothek des Sozialministeriums, aber in einem anderen Gebäude.
00:01:49: Stimmt das?
00:01:50: Das stimmt!
00:01:52: Das ist schön dass sich da auch ein kleiner Kreis schließt.
00:01:55: Frau Ministerin Sie sind jetzt fast zwei Jahre im Abend, also im März.
00:02:00: Siebenundzwanzig werden es korrekt zwei Jahre.
00:02:04: Sie haben ein Haus mit ganz vielen Aufgaben – das ist ja nicht nur die Gesundheitspolitik sondern auch die Sozialpolitik und Arbeitsmarktpolitik.
00:02:12: Wir wollen uns bei Bitte Verständlich in dieser ersten Folge nach dem Präveniere einfach primär ein Gesundheitsnetzwerk und Vereine auf die Gesundheitsagenten konzentrieren.
00:02:23: Und ich glaube da fängt sie schon für viele an.
00:02:26: wie funktioniert überhaupt?
00:02:27: Gesundheitspolitik in diesem Land.
00:02:30: Man hört, es gibt das Ministerium, jeder weiß aber es gibt auch im eigenen Bundesland dafür jemand zuständig und dann gibt's vielleicht sogar auf der Gemeinde jemanden wo man hingeht wenn wir eine Impfung kriegen will oder so können Sie uns das vielleicht bitte verständlich erklären wie das Gesundheitssystem in Österreich funktioniert?
00:02:49: Ich glaube ist ganz wirklich die Dinge verständliche und transparent zu machen und an dem muss man arbeiten.
00:02:54: unser Gesundheitssystem hat viele Teile.
00:02:57: Es wurde schon erwähnt.
00:02:58: Wir haben den Bund, der in der Finanzierung natürlich einen Star-Gelaust trägt.
00:03:03: Das sind die Länder für die Spitäler zuständig sind.
00:03:06: Es ist die Sozialversicherung, die für den Niedergelassenen Bereich zuständig und das sind auch die Gemeinden und die Städte zuständig.
00:03:14: Das heißt wir haben viele Zuständigkeitsteile und die müssen gut zusammenwirken weil ganz ehrlich... dem Menschen ist es ganz egal, wie es organisiert und wer ist zuständig.
00:03:24: Sondern kriege ich meine gute Gesundheitsversorgung die ich brauche?
00:03:28: Und darauf muss fokussiert werden.
00:03:30: Das heißt die Frage die Sie tagtäglich haben heisst auch möglichst so zu gestalten dass die Österreicher in Österreicher gar nicht merken von wem kommt was aber es soll funktionieren.
00:03:42: habe ich das richtig verstanden.
00:03:43: Das
00:03:43: muss die Zielrichtung sein absolut.
00:03:46: trotzdem gibt's nämlich an gerade den Zeiten Budgets, die sozusagen da und dort nicht die üblichsten gerade sind.
00:03:53: Ganz viele Verhandlungen, ganz viel Partnerschaft, die man da auch braucht.
00:03:58: Als Bundesministerin sind sie sozusagen auf der höchsten gestalterischen Ebene.
00:04:02: aber ich vermute mal ohne die anderen Spieler oder dass ich jetzt zu frech bin geht da auch nicht viel weiter oder?
00:04:09: ganz bestimmt nicht.
00:04:11: Ich darf grundsätzlich sagen, wir haben an sich ein sehr gutes Gesundheitssystem.
00:04:16: wenn Leute auf Urlaub fahren und sie werden krank oder verletzen sich dann schauen die meisten schnell wieder nach Österreich zu kommen um dort die medizinische Versorgung zu bekommen.
00:04:26: aber Bei allem muss man auch sehen, wo sind die Schwachstellen.
00:04:30: Es wird erlebt dass Menschen lange Wartezeiten haben.
00:04:34: es wird erlebt das die Versorgung in manchen Fachbereiten nicht so viel funktioniert wie es notwendig wäre.
00:04:39: da muss man hinschauen und da müssen wir schauen dass wir besser werden mit all den Herausforderungen die es noch zusätzlich gibt einer älter werdenden Gesellschaft der Kostensteigerung im Medikamentenbereich also eine Menge zu tun.
00:04:52: aber Ich glaube, wenn man es gemeinsam angeht dann ist vieles lösbar.
00:04:57: Was mir an Ihnen gefällt ist dass Sie die Dinge nicht beschönigen sondern das sie sich klar ansprechen und gleichzeitig aber auch dieses gemeinsame immer so in den Mittelpunkt stellen gerade beim Thema Gesundheit.
00:05:09: also Sie sagen die Länder sind für die Spitäler zuständig?
00:05:12: Das ist ja jetzt mehr als Patientin im Grunde wurscht.
00:05:14: ich will da sich gut versorgt werden.
00:05:15: Sie sprechen an wer.
00:05:17: alle haben das in den Sommerferien sicher auch wieder gehört wenn wir wohl im Ausland waren.
00:05:22: jeder sagt, wenn mal was passiert.
00:05:24: Ich habe eh eine Versicherung abgeschlossen oder ich weiß wie ich die Abennotfallnummer rufen muss dass ich wieder zu Hause behandelt werden kann.
00:05:32: also wir sind ja auch sehr stolz auf dieses Gesundheitssystem.
00:05:36: wo würden Sie trotzdem sagen es sind jetzt auch wieder?
00:05:38: Gespräche stehen vor der Tür mit den Bundesländern wenn ich richtig informiert bin den Kürzer beginnen.
00:05:45: wo sind da die Knackpunkte?
00:05:46: wo sie sagen dann muss sich einfach als sozusagen höchste Anwältin für ein funktionierendes Bundheitssystem in dem Land, da muss ich darauf schauen dass wir damit den Bundesländern besser zusammenkommen mit den Versicherungen.
00:05:59: Wo sind die?
00:06:00: die Löcher, die sozusagen schneller geschlossen gehören?
00:06:03: Also wir sind ja bereits dabei auch die Löchler zu schließen.
00:06:07: Wir haben uns verständigt als Bundesregierung, wir haben einen Gesundheitsreformfonds.
00:06:12: der hat zwei Teile.
00:06:13: Wir wollen ganz stark die Premierversorgungszentren ausbauen weil wir sehen das ist ein Erfolgsmodell.
00:06:19: Das ist sozusagen die Basisversorgung für die Menschen.
00:06:22: da arbeiten mehrere Ärzte im Team zusammen Da haben wir noch nicht ärztliche Berufe mit dabei die Sozialarbeit teilweise auch integrieren, die Pflegeberatung.
00:06:32: Das heißt das Premierversorgungszentrum sieht den Patienten die Patientin umfassend mit Öffnungszeiten, die für die Menschen attraktiv sind in den Abendstunden hinein am Samstag also ein umfassendes gemeinschaftliches Versorgungskonzept in der Basis, die das auch bei den Ärzten extrem gut ankommt.
00:06:52: Wir haben viele junge Ärztes und wir wollen im Team arbeiten.
00:06:55: Ich bin jetzt so der Einzelkämpfer in der Ordination.
00:06:58: Ich möchte im Teamarbeiten also... Das ist ein Weg, den wir beschreiten werden.
00:07:01: Wir sind jetzt hundertzwanzig Premierversorgungszentren bereits am Start bis zwanzig dreißig dreihundert und wenn wir den großen Plan setzen dann soll es bis zwantig vierzig sollen ja sechshundert.
00:07:13: Super!
00:07:14: gibt ein neues Angebot.
00:07:18: Nicht Ordination im klassischen Sinn, nicht Spital sondern etwas wo ich quasi verschiedene Disziplinen, verschiedene Ärzte und Sozialarbeit sagen sie auch an einem Ort finde.
00:07:29: In der Grundversorgung
00:07:30: also alles was allgemein Medizin ist.
00:07:33: dazu nehmen wir noch Kinder- und Jugendheilkunde, gynäkologische Versorgung, zahnärztliche Versorgungen das ist sozusagen die Basisversorgungsprämieversorgungen.
00:07:42: Und dann müssen wir uns natürlich auch um die Fachärztlichen Versorgen kümmern wir Defizite in den verschiedensten Bereichen und das werden wir so auf dem Weg bringen, dass wir Facharztzentren also so kleinen Tageskliniken auf dem wegbringen die die Spitäler entlasten.
00:07:58: Wir sehen die Medizin entwickelt sich unglaublich rasch voran.
00:08:03: Wir können vieles jetzt schon tagesmedizinisch versorgen auch Eingriffe tages medizinisch machen.
00:08:09: Darf ich da nachhaken?
00:08:10: Das heißt ich über Nacht nicht im Spital sondern ich komme hin und ich
00:08:13: komm hin.
00:08:13: der Eingriff findet statt wenn man bei Hogen an Katarakt-Operationen denkt.
00:08:18: Früher ist man da im Spitau, noch mehrere Tage gelegen dann kürzer und jetzt ist es sozusagen eine ambulante tagesmedizinische Eingriff der wunderbar funktioniert und die Leute können wieder nach Hause gehen sind gut versorgt das ist wichtig um den Spitalsbereiches entlastet.
00:08:38: dadurch kann man natürlich auch Operationssäle entlasten in den Spitälern die immer spezialisierter werden.
00:08:43: die Medizin entwickelt sich unglaublich Und dadurch können wir auch Wartezeiten zukünftig dann reduzieren.
00:08:51: Das heißt, es wird an verschiedenen Stellen gleichzeitig geschraubt wenn ich das so für mich übersetzen darf und mal ist sozusagen der Impuls von der Bundesministerin, mal ist es in den Verantwortung der Länder Mal ist es von den Sozialversicherungsträgern.
00:09:05: Also
00:09:06: in der Planung werden wir gemeinsam aufstellen.
00:09:09: die Steuerung muss beim Bund liegen, das ist klar.
00:09:12: Aber ohne dass zusammenwirken aller Teile funktioniert es nicht und ich glaube die große Kraft Österreichs liegt darin gemeinsam Wege zu finden und das ist gerade im Gesundheitssystem dringend notwendig.
00:09:25: wir haben gut funktionierende Einzelteile alle die gleichen finanziellen Belastungen.
00:09:31: Das heißt, wir müssen auch schauen wie können wir die Kosten im System dämpfen?
00:09:34: Aber nur durchs Zusammenwirken geht es gegeneinander und da funktioniert nirgendwo was.
00:09:39: Und so unter uns beiden gesprochen haben Sie das Gefühl, alle sitzen am gleichen Tisch und wollen in die gleiche Richtung?
00:09:46: Die Stärkung des öffentlichen Systems liegt allen am Herzen.
00:09:50: Und die Problemstellungen sind auch allen bekannt, natürlich hat man verschiedenste Ansichten zu einzelnen Themen.
00:09:57: aber zu schauen wie wir dieses System das öffentliche Gesundheitssystem in der Zukunft bringen, das spüre ich ganz stark dass allen am Herz liegt.
00:10:05: vielleicht sind die Wege manchmal ein bisschen unterschiedlich Vielleicht muss man Kompromisse finden Aber die Zielrichtung ist allen klar
00:10:13: Und ich glaube, dass wir sie vorher gesagt haben.
00:10:15: Das stimmt schon auch!
00:10:16: Es ist fast so was wie unser Kulturschatz.
00:10:19: Wir freuen uns beim Nachhausefahren aufs Gute-Trinkwasser in allen Bundesländern.
00:10:24: als Wienerin muss ich sagen natürlich das Wiener Wasser das Beste aber wir freuen uns auf's Gesundheitssystem.
00:10:29: und dann komme ich schon die Mozartkugeln gefühlt und die Sängerknaben also es gibt schon hat einen hohen Stellenwert oder?
00:10:35: Natürlich
00:10:35: aber von alleine erhält sich nichts.
00:10:38: Das heißt, es braucht immer das daran arbeiten.
00:10:42: Dass noch besser werden und die Schwachstellen auch ansprechen.
00:10:45: Also eine alte Mozartkugel schmeckt da nicht?
00:10:52: Sehr gutes Bild!
00:10:54: Erhalten dran Arbeiten im Blick behalten – das klingt so nach einer klassischen Kehrarbeit für uns.
00:11:01: Thema Gesundheit und wenn Sie mir erlauben, ist das auch mein Versuch eine Kurve zu kriegen zum Thema wie es Frauen in diesem Gesundheitssystem gibt.
00:11:09: Ich habe es in der Vorstellung schon kurz gesagt sie waren auch in ihrer Tätigkeit im österreichischen Gewerkschaftspunkt eine starke Fürsprecherin für die Frauen.
00:11:18: Sie war nach jahrelang ÖGB Frauenvorsitzende für ganz Österreich.
00:11:22: also sie macht niemand was vor über den Arbeitsalltag von Frauen in dem Land.
00:11:27: Die meisten Frauen heißt das aber eben auch der Arbeitsalter geht zu Hause weiter, wenn man dann vom Betrieb nach Hause kommt.
00:11:34: Jetzt ist natürlich das Thema Frauengesundheit eines das allein dadurch existiert dass wir Frauen haben die gesund sein wollen.
00:11:42: Aber muss man nicht auch ehrlicherweise sagen dass das Gesundheitssystem da lange blind war Darauf dass Frauen vielleicht einfach anders krank sind und da vielleicht auch einfach anders oder sogar falsch behandelt wurden, sehen Sie da wirklich auch Nachholbedarf?
00:11:59: Frauen sind einundfünfzig Prozent der österreichischen Bevölkerung.
00:12:04: auf Frauen zu schauen, besonders im gesundheitlichen Bereich ist dringend notwendig und ja es besteht Nachholbedarf.
00:12:10: Ich bin sehr früh über die Entwicklungen, die ich jetzt schon vor bevor ich das Amt angetreten habe begonnen hab dass man sich sehr intensiv mit der Frage der Gendermedizin beschäftigt mit der frage der Auswirkungen von Medikamenten unter Forschung der Medikamente.
00:12:26: wie wirken sich die im Frauenkörper aus auch die Frau als Gesamtes auch zu sehen in ihrem Lebenssitz Situationen mit ihren Belastungen, weil Gesundheit hat ja... Nicht nur das körperliche Element, sondern auch das psychische Element.
00:12:41: Die psychischen Belastungen sind extrem hoch.
00:12:44: Frauen haben doppelt- und dreifach Belastung.
00:12:47: Und dort hinzuschauen, um das nicht als ... Läuft so mitzusehen?
00:12:52: Das ist jetzt die Aufgabe der medizinischen Versorgung.
00:12:57: Sie haben das Wort Gendermedizin verwendet.
00:13:00: Übersetzt sich das richtig mit, dass man auf die Bedürfnisse von Frauen besser zugehen muss, also das nicht einfach reicht.
00:13:08: Die wiegt die Hälfte deswegen soll der halbe Tablette von dem nehmen?
00:13:12: Gender heißt... Wie wirkt etwas für Frauen und wie wirkt es für Männer?
00:13:16: ganz simpel Und wir müssen uns fragen, wie wirken ganz einfach die Medikamentenversorgung für Frauen aufgrund ihrer einfach körperlichen Beschaffenheit.
00:13:29: Da muss man hinschauen.
00:13:30: und im System, welche besonderen Herausforderungen sind aufgrund der körperlich gefasst von Frauen auch in der Versorgung?
00:13:40: Man hört immer wieder das Beispiel vom Herzinfarkt jetzt sicher dass langsam so im Bewusstsein der Bevölkerung.
00:13:47: aber warum braucht es zum Beispiel so lange?
00:13:51: Versteht das Frauenkörper vielleicht Krankheiten ganz anders anzeigen, die wir aber in den Lehrbüchern nur so beschrieben haben wie sie sich halt bei Männern zeigen?
00:14:00: Ja, das ist glaube ich ein Problem des Hinschans.
00:14:05: Das speziellen Hinschauns und das Rollenverständnis und das Blick auf die Frauen – da haben wir auch in Österreich gesellschaftlich noch sehr viel zu tun!
00:14:15: Aber wichtig ist jeder Punkt wo uns gelingt dem Blick zu weiten und den Blick auch auf die Interessen der Frauen zu richten.
00:14:22: Und das ist ganz, ganz wesentlich weil ja damit gesamtheitlich auch die gesundheitliche Situation besser wird.
00:14:29: wir wissen Frauen werden älter Das ist wunderbar aber sie sind doch länger krank.
00:14:36: das heißt Wir müssen auch da ansetzen und wir müssen auch in der Prävention ansetzen.
00:14:42: Das ist das, wo wir hinschauen müssen um die gesundheitliche Situation der Frauen zu verbessern.
00:14:47: Und wir haben noch einiges zu tun auch in der frauenhaltkundlichen Versorgung.
00:14:52: da gilt es jetzt und das wird einer der Schwerpunkte meiner Arbeit und auch der der Staatssekretärin sein dass wir hingschauen wie wir die fraunmedizinische versorgen verbessern?
00:15:01: Ich
00:15:02: meine das ist ja ein Thema für sich, versuchen Sie mal bei einer Gynäkologin statt einem Gynädekologen einen Termin zu bekommen.
00:15:11: Großstadtgebilde wie Wien wahrscheinlich noch tausendmal besser dran als anderswo.
00:15:16: Diese Versorgungsfrage ist aber nur bedingt durch Silöspau, oder?
00:15:20: Sie ist insofern lösbar, dass wir jetzt die Möglichkeit geben werden auch Gynäkologinnen anzustellen.
00:15:29: Das ist ein wichtiger Punkt um es in die Basisversorgung hineinzubringen.
00:15:33: Auch der zu schlammen Schluss von Gynädologinen im Premierversorgungszentrum ist möglich.
00:15:41: also das ist der erste Weg und der andere ist, dass den Nationalen Aktionsplan überarbeiten, in die Zukunft wiederbringen und schauen.
00:15:55: wo müssen wir überall ansetzen um die Lebensrealität der Frauen.
00:15:59: In ihrer verschiedenen Beschaffenheit, in ihre beruflichen auch Frauen mit Behinderungen.
00:16:04: also wir wollen einen unfassenden Blick auf Frauengesundheit richten.
00:16:08: Das klingt super, da bin ich dabei.
00:16:10: Woran würde ich merken?
00:16:11: dass dieser Frauengesundheitsplan seine Wirkung entfaltet?
00:16:15: Dass sich schneller einen Facharztemin kriegt oder... Ein
00:16:18: Facharztermin auf jeden Fall und das es in den gesellschaftlichen Diskurs hineinkommt.
00:16:25: Wir haben noch so viele Themen, Frauenthemen die so ein bisschen tabu oder unter der Decke gehalten werden.
00:16:34: Wenn ich allein an die Frage der Wechselbeschwerden von Frauen denke.
00:16:39: Das ist ein Thema das sehr viel Frauen betrifft aber immer noch so ein wenig tabuisiert ist aus wirtschaftlichen Interessen genutzt wird.
00:16:51: Also da muss auch die öffentliche Versorgung Antworten geben und wir müssen darüber reden.
00:16:57: Drüberreden ist super, was ich allerdings auch sagen darf als Frau die Mitte Fünfzig ist wenn man nicht weiß was man ansprechen soll steht man halt natürlich auch ein bisschen ratlos da.
00:17:10: sozusagen halte ich mich für einen neugierigen Menschen und wissensbegierig, aber in der Regel ist man zum ersten Mal in der Menopause.
00:17:17: Wenn man in der menopause ist, also man hat ja noch keine Erfahrung wenn man das erste mal in den Wechsel eintritt haben sie nicht das Gefühl dass da die Frauen sehr oft auch allein gelassen sind erst die Fragen lernen zu müssen, die sie überhaupt stellen sollen.
00:17:30: Also ist das nicht auch viel meine Bringschuld vom Gesundheitssystem?
00:17:34: Absolut!
00:17:35: Es ist eine Bringschule des Systems und es ist eine bringschuld einer umfassenden Ausbildung der Ärztinnen und Ärzte – jetzt nicht nur im frauenhaltkundlichen Bereich sondern vor allen Dingen in der Allgemeinmedizin.
00:17:50: Ich bin sehr dankbar, weil Prävenir hat sich sehr intensiv auch mit dem Thema beschäftigt.
00:17:55: Weil wir brauchen eine breite Diskussion darüber und dass Beschwerden oft gar nicht mit dem Wechsel zusammengezogen werden sondern Gelenksbeschwerden sind oder psychische Beschwerde oder Schlafbeschwerten Alles das ist oft ein Zeichen, dass man sich im Wechsel befindet Und das muss diagnostiziert werden und gesehen werden Eine Diagnose, die für alle Frauen möglich sind.
00:18:20: Nicht nur für jene, die gehört dem Gott bestellen.
00:18:22: Oh ja!
00:18:23: Da haben Sie ein großes Thema angesprochen.
00:18:25: Würden sie auch so weit gehen?
00:18:26: Weil Sie vorher das Wort Tabu benutzt haben, dass Tabus uns krank machen also dass das sozusagen eben weil darüber nicht gesprochen wird einen Teil sozusagen schon... dass nicht gut versorgt werden.
00:18:39: Darin liegt, dass man nicht darüber spricht?
00:18:42: Absolut!
00:18:42: Es macht krank und wir sehen es als Studien die wir aus England kennen gerade beim Wechsel.
00:18:49: Es macht Frauen schwerer im Arbeitsleben zu bleiben.
00:18:52: durch Depressionen, Durch Schlafstörungen sind wir das Frauenteilweise Arbeitszeit reduzieren oder aus dem Arbeitsleben hinausgehen.
00:19:00: Das heißt wenn wir wollen, dass wir die Frauen länger in Beschäftigung halten dann müssen wir uns auch damit beschäftigen auch auf arbeitsmedizinischer Seite.
00:19:09: Ich verstehe es heißt nicht nur ein Gesundheitsthema, sondern auch ein Volkswirtschaftliches oder ein gemeinschaftliches.
00:19:16: Sehr spannend!
00:19:17: Ich muss jetzt sehr lachen.
00:19:18: die Birgit Fenderli kennen Sie sicher langjährige ORF-Journalistin hat ja einen Podcast auch gegründet der heißt von wegen Pause und der sich eben mit dem Thema Menopause beschäftigt.
00:19:31: und ich glaube das kann man schon sagen dass erleben die Frauen die da durchgehen, dass das alles andere als eine Pause ist.
00:19:39: Lebensumstellung.
00:19:40: Und wir wollen alle Frauen erreichen!
00:19:44: Und das ist natürlich schon auch ein Faktor, Sie haben es vorher angesprochen.
00:19:47: Die Länder sind für die Spedäler und sozusagen diese Sachen zuständig.
00:19:52: aber vor allem leben ja viele Leute in Österreich in einem ländlichen Bereich wo vielleicht alles nicht so leicht zugänglich ist wie in Wien oder wo man das Wort Menopause nicht einfach so beim Cafetradsch mit der besten Freundin teilt weil halt am Nebentisch ein echter Plasmusikverband sitzt nicht aussetzen will.
00:20:15: Was geben Sie den vielen Frauen, die uns zuhören?
00:20:17: Die vielleicht in einem ein bisschen isolierteren Raum leben mit, weil so wie ich sie einschätze wollen sie ja auch die erreichen.
00:20:26: Also es ist wichtig dass wir die Frauennetzwerke stärken, die Frauen und Mädchenberatung stellen, die Gesundheitszentren, die es in den Bundesländern gibt da enge Zusammenarbeit.
00:20:37: Auch dass wir die Hebammen mitnehmen in dieser Frage.
00:20:43: Die Vernetzung aller Teile ist ganz, ganz wichtig und auch die privaten Initiativen, die sagen Wir beschäftigen uns mit dem Thema sind wichtige Antriebgeberinnen für eine Verbesserung in diesem Bereich.
00:20:57: Frauengesundheitsstrategie haben Sie uns schon ein bisschen vorgestellt.
00:21:00: Da erwartet uns in den nächsten Jahren einiges, etwas was schon eine gewisse Vergangenheit hat und damit auch schon zum Gesundheitssystem dazugehört ist die Gesundheitskompetenzplattform der auch mehr oder weniger von Ihnen mitgestaltet wird.
00:21:16: Ist das auch so etwas wo sie sagen dass erlaubt ihnen Niederschwellig ist sozusagen das Fachwort, aber das erlaubt ihnen ganz nah an die Leute heranzukommen.
00:21:25: Auch mit kleinen Projekten und Maßnahmen, mit Schubsern sozusagen, dass man an seiner eigenen Gesundheitskompetenz arbeitet.
00:21:35: Das ist ein ganz, ganz wichtiger Faktor.
00:21:37: auf sich selber schauen.
00:21:38: Auf den verschiedensten in den verschiedenen Bereichen sind die kleinen Projekte aber es sind auch die Großen, die jetzt eben durch den Gesundheitsreformfonds auf dem Weg gebracht werden.
00:21:49: Es sind die Fragen der Vorsorge ganz wichtige.
00:21:51: wie können wir noch besser und zielgerichteter Menschen zur Vorsorge bringen?
00:21:56: Wie können wir bei Kindern gut ansetzen um die Gesundheitskompetenz sehr früh zu schulen wenn wir bei Älteren schauen, dass sie gesünder durch die letzten Lebensjahre gehen.
00:22:10: Also der umfassende Blick auf Prävention und Vorsorge ist mehr als dringend notwendig und das nicht mit dem erhobenen Zeigefinger sondern einfach mit dem Schau auf dich!
00:22:22: Und es ist nicht so wichtig, dass du jetzt zum Triathlonläufer oder Läuferin wirst, sondern jeden Tag spazieren, eine Runde vielleicht eben nicht ins Auto steigen, immer möglich ist.
00:22:35: Es sind die Kleinigkeiten, die oft schon sehr viel bewirken.
00:22:39: Schau auf dich, gefällt mir.
00:22:42: Muss ich sagen allerdings aus der Perspektive einer Frau dafür muss man dann oft erst die Zeit haben.
00:22:47: und wenn ich da jetzt ihnen zuhören so mitdenke und zum Thema Gesundheitskompetenz und auf mich schauen also ich bin immer wahnsinnig gut darauf dabei auf die anderen zu schauen weiß nicht die eigenen älteren in der Familie zu fragen hast du deine Medizin genommen was du bei der Kontrolle bei den Kindern nachzufragen beim Lebenspartner?
00:23:07: Wie ist das sozusagen auch wirklich ein eindrücklicher Bild, der heißt an die Frauen.
00:23:12: schau auf dich?
00:23:16: Absolut.
00:23:17: Wir wissen um den großen Teil des Sorgearbeit die Frauen in Österreich tragen oft mit höchsten Belastungen.
00:23:30: Das ist ein ganz starker Bereich mit all den Belastungen.
00:23:34: Da müssen wir entlasten, wir nehmen jetzt hundert Millionen für den Ausbau der mobilen Pflege in die Hand damit mehr Stunden angeboten werden auch zu Entlastung der Angehörigen aber auch einer besseren Pflege für die Zupflegenden.
00:23:47: also es sind sehr viele Bereiche wo Frauen besondere Lasten tragen.
00:23:52: sie tragen Betreuungslasten bei Kindern da brauchen wir gar nicht reden, das ist eines der großen.
00:23:57: Also Sie finden Kinderbetrank ist schon Arbeit?
00:24:03: Absolut!
00:24:07: Man darf nicht Dinge verwechseln dass man meint wenn man etwas aus Liebe tut wäre es dann keine Art.
00:24:18: Das heißt also dieses sozusagen auf sich selber schauen ein besonderer Appell an die Frauen
00:24:25: Ja, und ein Appell an die Männer.
00:24:30: Ich glaube auch Männer tut es gut auf sich selbst zu schauen vielleicht in der Frage wie sie Beruf und Familie... im Einklang bringen, wie sie auf sich schauen können in einem Arbeitsleben das höchsten Druck macht.
00:24:47: Wo wir viele Männer haben die Höchstanzahlen an Überstunden leisten vielleicht ein bisschen Work-Life Balance ins System bringen macht auch gesünder und entlastet gleichzeitig die Frauen.
00:25:01: Sehr schönes Bild werde ich mir merken, wenn wir davon ausgehen dass wir Frauen sozusagen weniger auf uns schauen aber gleichzeitig quasi weil wir Frauen sind von der Gesellschaft als die Gesundheitskompetenzmanagerinnen in unseren Familien adressiert werden würden sie sagen dass man den Satz sagen kann, Frauen organisieren eigentlich die Gesundheit in dem Land.
00:25:26: Also nicht nur weil sie an der Spitze der Gesundheitskette sozusagen stehen aber auch im Alltag sind das eigentlich wie Frauen, wir organisieren Gesundheit?
00:25:36: Ich glaube in sehr vielen Fällen da wo eben Frauen Sorgearbeit tragen, sind Frauen ... ganz starke Gesundheitsmanagerin.
00:25:44: Auch im Krankheitsfall von Kindern, wer kümmert sich drum, dass das Kind zum Arzt kommt?
00:25:50: Wer schaut darauf, dass man vielleicht die Essig-Bouchel bei Fieber anlegt... Oh,
00:25:54: da spricht jemand der sich auskennt!
00:25:57: ...wer führt durch die verschiedensten Darmgrippen.
00:26:00: Also es sind Das sind die Frauen, die hier extrem viel tragen und natürlich auch im Blick auf die Ernährung hier ganz starke Trägerinnen des gesunden Lebens.
00:26:13: Soweit es für Familien leisbar ist, dann sind wir immer wieder bei der sozialen Frage.
00:26:19: Präviniere hat sich ja auch das vorgenommen für sozusagen ab zwanzig, sechsundzwanzig mit einer eigenen Charter.
00:26:26: Auch die aufgesetzt wird wo man sich klar noch einmal bekannt zur Frauen zu unterstützen der ihm Gesundheitswesen aber auch die Gesundheitskompetenz von Frauen wirklich bewusst zu adressieren weil ich denke mir da kann ja auch viel weitergehen.
00:26:43: also wenn wir uns vorstellen, dass wir quasi in jedem Familienverband Ansprechpartnerinnen für Gesundheitskompetenz haben.
00:26:50: Was nicht heißt das man die Männer auslassen wollen überhaupt nicht.
00:26:52: aber wo man sagt wir wollen den Frauen den Rücken da stärken würden sie sagen genau so.
00:26:57: was ist eigentlich wirklich sinnvoll?
00:26:59: Absolut.
00:27:00: also wenn Präveniere sich auf diesen Weg macht kann das nur bereichernd und positiv sein.
00:27:06: Und wenn wir den Weg so gehen, dass man Frauen nicht die Last von Social Media geprägten Frauenbildern gleich mitgeben.
00:27:17: Es geht um Gesundheit und Wohlbefinden und nicht darum irgendwelchen Idealbilden zu entsprechen, die nicht real sein können weil sie künstlich bearbeitet sind.
00:27:30: Ach Gott, ein großes Wort gelassen ausgesprochen.
00:27:32: Ich glaube dazu machen wir mal eine eigene Podcastfolge wie einem diese Bilder krankmachen können oder das ist doch verrückt
00:27:40: natürlich niemals entsprechend zu können, macht was mit einem und macht auch psychisch etwas mit einem.
00:27:48: Und hilft der Gesundheitsversorgung nicht wirklich?
00:27:50: Weil entweder übertreibt man in eine Richtung oder man sagt es kann eh nicht erreichen und lässt aus – Es geht um einen ganz natürlichen positiven Gesundheitszug.
00:28:01: Vielleicht so etwas wie einen gesunden Mittelweg?
00:28:04: Der gesunde Mittelweg, der schwierigste von allen.
00:28:06: Aber der, der einem am weitesten bringt und glaube ich in einem auch ein gesundes Leben doch im großen Teil garantieren kann.
00:28:15: Alles mit Maß und Ziel immer die Gemeinschaft im Blick das sind tatsächlich rote Fäden.
00:28:22: durch gleich mit dem Mikrofon kämpfen, in ihrem Berufsleben.
00:28:26: Wenn man diesen roten Faden jetzt von Wien noch wegspannen würde zum nächsten Sommer die vierzehnten Präveniere Gesundheitsgespräche im Alpbach stehen dann an und dann ist sozusagen vieles von dem was Sie uns hier vorgestellt haben vielleicht schon auf dem Weg?
00:28:41: Was würden sie sagen sollte?
00:28:42: im Sommer sind sie bei den Gipfelgesprächen oben in Alpach von Präventieren schon im Bereich Frauen Gesundheit ein Stück weit weiter gekommen sind.
00:28:53: Also ich glaube noch einmal das Thema Wechsel, das Thema auch Endometriose ist ein wichtiges... Das
00:28:59: Wort kann ich nicht mal vielerfrei aussprechen?
00:29:01: Ja
00:29:01: es ist einfach
00:29:03: Endotremie und so weiter.
00:29:07: Es geht um die Frauen und ihre Beschwerden rund um die Menstruationen, um die Regel.
00:29:14: Das ist ein Thema, auch das sehr viele Frauen belastet.
00:29:18: Wo wir immer noch sehr lange brauchen bis es diagnostiziert wird.
00:29:22: aber die Frauen beschwerden haben und die Frauen wieder und das ist halt weil sie sehr oft auch Schmerzen ertulden Regelschmerzen erdulden und da wäre es wichtiger das abklären zu lassen.
00:29:36: Wir haben vor kurzem Linz mit einer Forscherin getroffen, die auf dem Weg sind das jetzt sehr schnell diagnostizieren zu können.
00:29:47: Also ein österreichisches Forschungsprojekt auch dass mit der ohne Linz gemacht wird.
00:29:51: ich hoffe es geht auf einem guten weg weil je schneller wir es diagnostiziert desto besser können wir die Frauen auch hier in diesen Schmerzenszuständen betreuen.
00:30:00: Sprechen Sie natürlich auch so nebenher was ganz wichtiges an nämlich den Forschungsstandort Österreich.
00:30:05: aber Wir müssen einfach noch zwei, drei Folgen von Bitte Verständlichen mit Ihnen machen.
00:30:11: Jedenfalls herzlichen Dank, Frau Bundesministerin Schumann, dass Sie sich die Zeit genommen haben unser erster Gast zu sein.
00:30:17: Danke vielmals, dass wir mit dem Podcast zu Ihnen ins Haus kommen durften vor der Staatsfahne im Ministerium und weiterhin alles Gute für Ihre Arbeit und Ihre Gesundheit!
00:30:29: Vielen Dank und vielen Erfolg auch für Präveniere.
00:30:32: Danke
00:30:33: schön Das war bitte verständlich.
00:30:39: der Gesundheitspodcast von Präveniere.
00:30:41: Alle Informationen zur aktuellen Folge finden Sie in den Schornots.
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