Was ist PRAEVENIRE? - mit Gunda Gittler

Shownotes

Informationen zur Folge – PRAEVENIRE: https://praevenire.at – Österreichische Gesundheitskompetenz-Erhebung HLS19-AT, Gesundheit Österreich GmbH 2021: https://jasmin.goeg.at/id/eprint/1833/ – PRAEVENIRE Gesundheitsgespräche Eisenstadt, 7. bis 9. Oktober 2026

BITTE VERSTÄNDLICH ist der Gesundheitspodcast von PRAEVENIRE. Neue Folgen jeden zweiten Mittwoch, die nächste am 7. Oktober. Host: Sonja Kato. Redaktion: Jonathan Riedl. Technik und Schnitt: Serkan Cekic. Kontakt: podcast@praevenire.at

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00:00:00: Bitte verständlich, der Gesundheitspodcast von Präveniere.

00:00:04: Mein Name ist Sonja Carter und hier gilt nur eine Regel – wer über unsere Gesundheit entscheidet, der muss sie auch erklären können!

00:00:18: Herzlich willkommen bei der Nullnummer von bitteverständlich dem neuen Podcast von Präveniere, einem Verein der sich zur Aufgabe gestellt hat.

00:00:31: Gesamtheitlich solidarisch wissenschaftlich fundiert und vor allem im Interesse unseres Gesundheitssystems aber vor allem den Menschen in unserem Land zu handeln.

00:00:43: Wir freuen uns wirklich sehr dass es für diese Nullnummer niemand geringerer als die Vizepräsidentin von von Bitte Verständlich geschafft hat, Frau Magistra Gunder-Gittler als Vizepräsidentin von Präveniere.

00:01:02: seit dem Vorstand des Voraussetzteils im Zivilberuf leitet sie die Apotheke der Barmherzigen Brüder in Linz und den gesamten Arzneimitteleinkauf des Ordenseinkaufsverbundes.

00:01:18: Sie ist zweite Vizepräsidentin der österreichischen Gesellschaft für Krankenhausfamazie und seit vielen Jahren bei den Gesundheitstagen von Previniere in Albbach, bei den Gipfelgesprächen dabei in Eisenstadt.

00:01:34: Und eben auch tragendes Mitglied dieses Vereins und heute eben Gast unserer Nullnummer.

00:01:44: Schön dass sie hier sind!

00:01:45: Danke für die Einladung.

00:01:47: Ich freue mich, dass ich ein bisschen was über Präveniere und vor allem auch in den neuen Medium-Podcast.

00:01:55: Wir gehen mit der Zeit, wir ändern uns auch und öffnen uns auch dem Publikum.

00:02:01: Präviniere ist ja ein Netzwerk und ein Verein, vor allem der dahinter steht, der in der Fachwelt seit vielen Jahren nicht nur anerkannt ist sondern auch etabliert ist.

00:02:12: Präveniere bewegt sich sozusagen in dem Umfeld der Strukturen, die es im Gesundheitsbereich gibt.

00:02:18: Das ist einmal das Ministerium, da sind die neuen Bundesländer und ihre jeweiligen Gesundheitsbehörden und auch stellen die Sozialversicherung, die Ärztekammer, Apothekerkammer oder Patientenanwaltschaften.

00:02:32: Also Versicherungen – das ist im Gesamten das Gesundheitssystem Aufgabe gegeben.

00:02:44: Jetzt ist Apothekerin sein ihr Zivilberuf, Präveniere Vizepräsidentin sei nicht kein Beruf das ist ein Ehrenamt aber mit Sicherheit eine extrem vielfältige Aufgabe.

00:02:55: wie legen sie die an und wofür steht prävenere?

00:02:58: Präviniere?

00:03:00: als Apothekerin haben wir viel mit lateinischen Begriffen zu tun.

00:03:04: auch prävinieres ein lateinischer Begriff und heißt zu vorkommen.

00:03:09: Ich habe mich dafür begeistert, weil man mit Präveniere auch schon einen sehr guten Ansatz im Gesundheitssystem hat.

00:03:16: Man möchte der Krankheit zuvorkommen und genauso sieht sich der Verein.

00:03:22: er möchte den Problemen bei Bevorkrankheiten entstehen oder bei der Entstehung von Krankheiten zu vorkommen.

00:03:28: das heißt nicht nur reparieren sondern Vordenken vorweg Sachen früh genug erkennen darauf hinweisen gerade in dem sehr komplexen Gesundheitssystem.

00:03:41: Sie haben das vorher schon angesprochen, Länder und Sozialversicherungen.

00:03:46: Das ist ja fast ein bisschen ein Wir-War für den Lein der aber das Gesundheitssystem braucht und das Gesundheitsystem ist in Österreich ein Solidarisches.

00:03:59: Das heißt wir haben ein System, das in dem alle einzahlen, alle sollen aber auch die gleiche Leistung bekommen unabhängig vom Einkommen und vom Standwohnort und Bildung.

00:04:11: Wir haben die Optimierung im Sinn, das heißt wir versuchen kein neues System oder irgendwas neu zu schaffen sondern wir versuchen das bestehende System zu analysieren.

00:04:23: Verbesserungsvorschläge dafür haben wir die vielen Experten auch bei Präveniere.

00:04:28: Präventiere ist ein Verein und er besteht also sozusagen einen freiwilligen Zusammenschluss, aber sind alles ehrenamtliche Mitglieder und wir haben sehr viele Experten auch in unserer Runde die im Gesundheitssystem schon jahrelang tätig sind.

00:04:47: Und hier eben bei der Optimierung wissen wo man am besten ansetzt.

00:04:51: Hier sind politisch unabhängig und können daher unsere Ideen und Verbesserungsvorschläge wenn man so will sehr offen und transparent äußern.

00:05:04: Der gemeinnützige Verein hat seinen Sitz in Wien und versucht eben sowohl im intramuralen Bereich, das heißt Spedalsbereich aber auch im niedergelassenen Bereich also langläufig in den Ordinationen Gemeinschaftspraxen und PVEs widersetzt die neuen Versorgungsrichtlinien geben.

00:05:29: Versuchte es dort Ideen einzubringen um die Versorgung besser zu machen, um vielleicht bestehende Menge aufzuweisen und für die Zukunft eben vorzugehen mit Ideen.

00:05:41: Und neue Wege vielleicht auch zu zeigen, die man der Politik dann vorleben kann den Behörden und sein kann.

00:05:50: okay da wäre was wir haben uns etwas überlegt.

00:05:55: Und da gibt es ein sozusagen klares Commitment.

00:05:59: Ich muss dazusagen, ich habe das Präveniere-Netzwerk schon lange gekannt.

00:06:03: Aber doch erst im Sommer zwanzig zum ersten Mal an den Gipfelgesprächen und den Gesundheitstagen in Alpbach als Moderatorin teilgenommen von denen weg sich dann auch eben dieses Podcastprojekt entwickelt hat.

00:06:17: aber dazu vielleicht später mehr.

00:06:19: und was ganz offenkundig ist es geht also solidarisch haben sie natürlich schon angesprochen das ganze auch getragen durch eine Sozialpartnerschaftlichkeit, dass auch da immer beide Aspekte im Blick zu haben.

00:06:31: Aber vor allem das sind die Top-Experten also wissenschaftliches, fundiertes Wissen

00:06:37: –

00:06:38: alles ist dreimal geprüft bevor es den Weg hinausfindet.

00:06:42: Das ist schon ein sehr hoher Anspruch von einem, wie Sie richtig gesagt haben eigentlich privaten Vereinen.

00:06:47: so sie sind keine Institutionen mehr kann sich nicht verklagen wenn etwas falsch gesagt wird.

00:06:52: warum dieser hohe Anspruch?

00:06:53: Es ist ein Verein, der sich auch aufbaut aus seinem Vorstand einem wissenschaftlichen Beirat.

00:06:59: Wo wir wirklich hochgeregte Experten haben.

00:07:03: Wir haben die Expertenboards wo wir uns dann noch wirklich aus den einzelnen Bereichen sei es jetzt Fachbereichen von medizinischen aber auch gesundheitsökonomischem Experten beraten oder ihre Ideen und holen miteinander diskutieren.

00:07:22: Und wir haben ja immer wieder eben so wie erwähnt Alpbach, wo wir uns über ihre Moderation sehr gefreut haben und das sehr frischend ist.

00:07:33: Wir haben hier immer wieder Veranstaltungen, in denen wir miteinander einen Austausch der Experten mit der Politik, mit den Sozialversicherungen, mit dem Ministerien-Austausch organisieren.

00:07:48: Denkplattformen bieten und hier das Wissen versuchen, das Wissens auszutauschen.

00:07:57: Aber auch Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten, Prävention, Früherkennung, Vorsorge – das sind Themen die uns im Alpbach in Eisenstadt oder auch bei Gipfelgesprächen immer wieder herausfordern und wo wir auch durchaus hitzige Diskussionen

00:08:15: haben.".

00:08:17: Auch ganz offene Gespräche, die aber eben immer wieder den Fokus auch richten auf Verbesserung und Optimierung des Gesundheitssystems.

00:08:26: Alpach ist glaube ich die größte Veranstaltung nach der prominentesten.

00:08:30: Da wird ein paar Tage lang diskutiert ausgetauscht in den schönen Tiroler Bergen.

00:08:35: Dieser Podcast bitte verständlich!

00:08:37: sozusagen neueste Medienprodukt von Präveniere, wird das Licht der Welterblicken in Eisenstadt.

00:08:45: Eisenstadt ist auch ein schon langjähriger Austragungsort für prävenäre Gesundheitsgespräche dieses Jahr eben, sieben bis neunte Oktober.

00:08:56: Warum Eisenstadt und Alpbach?

00:08:59: Ist es sozusagen auch einmal diese Ost-West-Axe mit der Sie auch ganz klar sagen wollen wir decken ganz Österreich ab?

00:09:07: Ja, ich glaube da schwingt auch ein bisschen.

00:09:09: Also Alpbach ist ja ein Wink-Tank schon von Schrödinger gegründet und ich glaube der passt Präveniere mit seinen Gesundheitsdagen sehr gut hin.

00:09:22: Es ist aber auch die Atmosphäre die man dort hat.

00:09:24: Man ist frei, man ist in den Bergen mal ein bisschen höher hinauf Vielleicht einen Blick, der über das ein bisschen drüber schaut Über das Land und die Probleme des Gesundheitssystems.

00:09:36: Wir haben auch frische Luft, wir haben damit gut versorgte Gehirnzellen.

00:09:42: Die Präveniere hat ja so zehn bis zwölf Veranstaltungen im Jahr und natürlich versucht man das auch über Österreich auszuziehen, dass eben dann in Oktober die Tage in Eisenstadt sind.

00:09:54: dort finden wieder Gipfelgespräche statt.

00:09:57: Wir haben aber auch ein Ja-Buch, das ist ein zentrales Werk mit drei Zentimen Kapiteln wo über tausend Fachleute Handlungsempfehlungen für die Politiker arbeiten, dazu manifeste zu einzelnen Themen und Petitionen erarbeiten.

00:10:13: Am besten erzählt sich der Weg von der Diskussion zur Empfehlung an einem Thema das ich zum Beispiel bei der Jugendgesundheit auch öfter dabei war, wo man versucht eine eher schwächere Gruppe also Kinder die nicht gut versorgt sind aufzuweisen.

00:10:31: Was kann man hier besser machen?

00:10:33: Und in dem Jahrbuch das auch nieder schreibt.

00:10:36: Und die Idee war, mit Kinderzeichnungen das zu untermalen.

00:10:41: Also von Kinderzeichnen, die in das Weißbuch eingeflossen sind.

00:10:47: ein sehr herzlich emotionaler Zugang aber auch mit dem Hinweis auf die Problematik dieser Altersgruppe in der Langzeitversorgung.

00:10:59: Was auffällig ist, muss ich auch sagen hat mich sehr überrascht im positiven Hinsicht.

00:11:05: Ist das die Augenhöhe immer da?

00:11:08: Sowohl sie sprechen jetzt aus dem Jugend- und Kindergesundheit an aber gibt es natürlich auch im Bereich der Selbstorganisation von Patientinnen und Selbsthilfegruppen.

00:11:17: Auch da ist immer ein Platz am prévenieren Tisch habe ich den Eindruck also diese Augenhöhen nicht nur sozusagen im Elfen bei einem Turm der Expertinnen und Experten untereinander zu diskutieren, sondern eben gleichberechtigte Perspektiven zuzulassen und einzuladen.

00:11:37: Würden Sie sagen ist das auch etwas ein besonderes Merkmal von Präveniere?

00:11:41: Ja wir können nur Lösungen und Ideen erarbeiten wenn wir die Probleme gut analysieren.

00:11:48: schon Experten, die da immer mitsprechen.

00:11:50: Aber natürlich ist die Patientensicht uns ganz wichtig weil der Patient steht ja im Mittelpunkt des Gesundheitssystems und der Patient soll den Benefit des Systems haben also soll der Profiteur sein das heißt er muss ja gesund werden eigentlich.

00:12:06: und es ist ja auch ganz interessant dass die Gesundheitskompetenz Erhebung zeigt dass viervierzigter Prozent der Patienten fällt es schwer herauszufinden welche Rolle Sie als Patient überhaupt haben.

00:12:18: Also für uns ist es ganz wichtig hier auch Patientenvertreter einzubeziehen, um auch abzuschätzen wie unsere Ideen wirklich umsetzbar sind und ob sie auch für den Patienten dann ankommen und leistbar sind.

00:12:34: Bevor wir auf die Neuerungen, die jetzt auch mit diesem Herbst im Präveniere Netzwerk umgesetzt werden eingehen... Vielleicht hört uns ja jemand zu, der sagt das klingt toll.

00:12:45: Da möchte ich gerne auch mit dabei sein.

00:12:48: Kann eine Privatperson Teil des Prävenierer-Netzwerks sein?

00:12:52: Oder muss man eine Institution vertreten oder ein Unternehmen?

00:12:56: Wie läuft das ab?

00:12:58: An und für sich ist es so dass wir natürlich von der Gründung her mit der CARTA sind wir mit sehr vielen Persönlichkeiten aus der Politik, der Verwaltung, der Sozialpartnerschaft den Interessens vertretern Medien, Journalisten, Netzwerken, Patientenvertretern in den Expertenboards.

00:13:18: Aber natürlich und auch das Format des Podcasts jetzt bietet immer wieder die Möglichkeit dass auch nicht Fachleute an diesen Sachen teilnehmen, Diskussionenteil nehmen oder diese Themen präsentiert bekommen oder mithören können im Fall des Podcast um auch die Botschaften und Ideen aufgreifen zu können oder erkennen zu können?

00:13:42: Das heißt, es geht einerseits eben um diese fachlichen Expertengespräche.

00:13:47: Da gibt's auch sozusagen Veranstaltungen, die geblockt stattfinden, die man sich so wie Kongresse vorstellen kann.

00:13:56: aber wenn ich sie richtig verstehe ist dem prävenieren Netzwerk jetzt auch zunehmend wichtiger sich zu öffnen.

00:14:01: Es gibt auch viele Veranstaltung an denen wo zu sagen Teil haben kann oder man kann die Zeitschrift Periskop, die wir auch hier liegen haben gesehen.

00:14:13: Vielleicht kennen Sie auch manche aus Ordinationen oder anderen Gesundheitseinrichtungen.

00:14:18: und eben mit diesem Podcast bitte verständlich setzt das Präveniere Netzwerk schon einen neuen Maßstab und der ist welcher?

00:14:27: Worum geht es Ihnen bei diesen Podcastprojekten?

00:14:30: Naja ich glaube wir wollen noch Mitglieder requirieren beziehungsweise uns ausweiten und die Mitglieder bekommen aufbereitete Kernbotschaften mit Fakten, Barsen und Quellen und geben sich in ihrer eigenen Sprache über ihre Kanäle weiter.

00:14:45: Und wir sind so quasi der anstoßende Kanal und es gibt keine Aufnahmepflicht, keine Mindestaktivität.

00:14:53: Aufnahmeauf Einladung entscheidet der Vorstand man braucht keine Bewerbung und das ist einfach wichtig dass man sich mit den Themen identifiziert und dass man Ideen einbringen kann.

00:15:04: Und dass man hier auch Journalisten, Journalistinnen für Berichterstattungen nehmen wird dazu.

00:15:13: Das ist ganz interessant um in die Breite zu gehen, um Themen der Gesundheit an die Bevölkerung zu bringen.

00:15:22: Das sind sozusagen die Aufgaben des Vereins an sich und dieser Podcast soll aber noch einmal sich extra richten an Nichtfachpublikum, also wo wir ja sozusagen den Anspruch haben auch mit dem Titel bitte verständlich.

00:15:38: Dass jemand der uns zuhört und der vielleicht ein Anliegen bislang noch nicht so nachvollzogen hat oder noch nichtso verstanden hat wie es im bisher erklärt wurde.

00:15:54: Der soll nach so einer Podcastfolge Klüger sein als vorher?

00:16:01: Klüge ist jetzt vielleicht ein Begriff, wo ich mal etwas schwer tue.

00:16:04: Sondern er soll es verstehen.

00:16:06: Er soll verstehen unsere Ideen.

00:16:08: Er soll verstehen was man verbessern kann.

00:16:11: Es soll vielleicht auch einmal das Problem verstehen und es ist wichtig dass die Leute auch wenn sie das verstehen dann können sie mehr mitreden oder man kann es auch erkennen Sie können danach auf Probleme mehr hinweisen und wir haben ein System.

00:16:26: Die Gesundheit ist ein Thema, das uns alle beschäftigt in den verschiedensten Alterskategorien.

00:16:31: Wir haben natürlich immer älter werdende Bevölkerung wo die Gesundheit das Freisein von Krankheiten sehr wichtig ist.

00:16:39: aber wir haben auch eine junge Bevölkerung die wir gesund halten müssen.

00:16:43: also wir müssen schauen dass wird diese Kernthemen Prävention Gesundheitsversorgung oder Krankenversorgung, da haben wir unterschiedliche Altersgruppen die wir ansprechen und wir möchten sie aber alle mitholen weil wir brauchen auch die Ideen.

00:16:57: Und wir müssen ja dann noch erkennen was lästig umsetzen oder können wir es umsetzten?

00:17:02: Ist es umgesetzt worden?

00:17:05: Würden Sie sagen dass der gestiegene Stellenwert von Gesundheit durchaus auch in der Politik in der politischen Debatte vielleicht auch ein bisschen auf die jahrelangen Und zu sagen, Erfahrungen und auch auf das jahrelange Engagement von Präveniere zurückzuführen ist.

00:17:21: Ist es auch ein bisschen ihr Erfolg?

00:17:23: Dass Gesundheit jetzt wirklich in aller Munde ist?

00:17:26: Ich glaube eigentlich, ob das nicht meins ist aber ich glaube – da bin ich fest davon überzeugt – dass wenn man Themen immer wieder aufgereicht oder wenn man Thema mit Fachwissen überarbeitet, bespricht und immer wieder den Entscheidungsträgern näher bringt dann ist das, was steht der Tropfen höhlt den Stein.

00:17:50: Und ich glaube man kann es nie oft genug sagen und es ist auch so dass Experten manchmal in einem Turm sitzen und nicht genau die Praxis erkennen.

00:18:00: Daher haben wir ja auch nicht nur Experten sondern viele Leute aus der Praxis und diese Kombination, diese erfrischende Kombination macht aber auch aus, Forderungen und Kompetenzen, die wir bringen.

00:18:14: Dass man die hört und dann auch die Umsetzung vielleicht erkennt.

00:18:19: also das ist glaube ich allen Ideen und aller Penetrans immer aneignend dass man dann irgendwann erkennt okay es nützt was und man wird gehört und es geschieht etwas Und das ist ja zu uns alle wohl.

00:18:36: Wir alle brauchen unser Gesundheitssystem, wir werden es irgendwann mehr brauchen.

00:18:40: aber wir haben auch eine gewisse Eigenverantwortung und das ist auch wichtig junge Leute zu einem gesunden Lebensstil zu erziehen ihnen den Sport die Bewegung als wichtiges Element der Gesundehaltung zu bringen Prävention zu betreiben Die Harm Reduction auch als Thema immer wieder gehabt.

00:18:59: Also Reduktion von Alkohol, Reduktions von Nikotin oder anderen Drogen.

00:19:05: Wir haben die Themen der Frauengesundheit.

00:19:09: Die Frauen sind die Gesundheitsmanager in der Familie meistens für alle und ihre eigene Gesundheit muss ihnen auch etwas wert sein und sollte ihnen wichtig sein!

00:19:20: Da gibt es vielfältige Themen.

00:19:22: Vielfältig

00:19:23: Themen, aber da gibt's zwei die möchte ich noch vertiefen.

00:19:26: fangen wir vielleicht bei den Frauen an also nicht nur das Präveniere heuer bei den Gesundheitsgesprächen in Eisenstadt dass bitteverständlich sozusagen gleich als Konferenzmotor auch mitgenommen hat.

00:19:38: im Rahmen der Gesundheitsgespreche in Eisen Stadt wird dieser neue Podcast präsentiert.

00:19:43: dabei eben das ganze Konferentsmoto geht in diese Richtung.

00:19:47: Es wird da auch eine extra Initiative geben, die eben genau das was sie jetzt gesagt haben adressiert Frauen als Trägerinnen von Gesundheitskompetenz.

00:19:59: Frauen als wenn man so will Säule vielleicht unser gesundheitswesens und Sie haben sich dann einen finde ich sehr prägnanten Titel überlegt nämlich sie macht den Unterschied.

00:20:10: Was ein kleiner Sneak Preview.

00:20:12: was erwartet denn dritte Tag der Gesundheitsgespräche dann in Eisenstadt am Freitag die Öffentlichkeit zu dem Thema?

00:20:22: Ja, wir können die Frauen als nicht nur Betroffene sehen.

00:20:25: Wir sehen die Frauen aus gesundheitsverantwortlicher in der Familie.

00:20:30: also wir haben sehr oft zu tun dass also die Frau natürlich die Hausapotheke verwaltet das sie die Medikamente holt, dass sie oft Angehörige pflegt, dass für die Gesundheit der Kinder verantwortlich ist wenn sie krank sind bleibt die Frau Zuhause.

00:20:43: Also all das, wir haben aber auch die Frau im Gesundheitsberuf.

00:20:47: Wir haben in den Apotheken einen hohen Frauenanteil und mittlerweile bei den Ärzten einen hohe Frauenanteile.

00:20:54: Bei der Pflege ist es fast schon traditionell ein hoher Frauenanteils.

00:20:57: Wir sind hier als Frauen sehr stark vertreten.

00:21:04: Und gerade aus der Pharmazie und den Medikamenten kommen wissen dass die Geschlechter unterschiedlich auf manche Medikamente ansprechen, dass wir auch unterschiedliche Erkrankungen haben.

00:21:17: Wir haben wesentlich mehr Brustkrebs bei Frauen ganz selten beim Männern ist natürlich gut erklärbar und das dieses Wissen in der Medizin immer präsenter wird, dass man Frauen und Männer unterschiedlich behandeln muss.

00:21:33: also eine sogenannte Gendermedizin Und diese Schwerpunkte wollen wir alle herausarbeiten, die die Frau betreffen.

00:21:42: Also gerade im Gesundheitsberuf sehe ich das tagtäglich.

00:21:45: es ist nicht immer leicht.

00:21:47: Wir haben einen Beruf der Tag und Nacht zur Versorgung zur Verfügung steht.

00:21:51: Das betrifft Ärzte, das betrifgt Pflegepersonal, das Betrifft auch Apotheken auf.

00:21:55: hier haben Nachtdienste.

00:21:57: Das machen wir alles gern Aber es beansprucht natürlich auch eine Frau daneben meine Familie, man kommt aus dem Nachtdienst nach Hause.

00:22:05: Habe ich selber auch oft genug erlebt

00:22:08: und

00:22:08: der Alter geht weiter.

00:22:09: Und die Kinder fordern genauso ja Mami wir brauchen und da ist irgendwas zu erledigen.

00:22:16: Gleichzeitig ist aber auch die Gesundheitsverantwortung für die Familie da.

00:22:21: Es verlässt sich jeder auf die Frau, dass sie alles besorgt und das alles erledigt ist.

00:22:25: Und mein Mann fragt nicht nur, weil ich Famazäutin bin, sondern er fragt auch immer wie nehme ich denn das?

00:22:30: Wie ist es, wie ist das?

00:22:32: Wo

00:22:32: ist

00:22:33: es überhaupt?

00:22:33: Haben wir genug mit oder wenn man auf Urlaub fährt?

00:22:37: Also das sind Themen, die ich glaube jede Frau kennt und die Sie als Frau natürlich besonders betreffen.

00:22:43: Aber das finde ich einen sehr schönen Zug Ein Netzwerk widersiere, das traditionell wahrscheinlich sogar eher sehr Männer dominiert war.

00:22:51: Wie halt vieles in der hohen sozusagen Gesundheitswelt und so ehrlich darf man ja auch sein jetzt doch ganz klar erkannt hat dass es gerade und das ist meine nächste Frage wenn's um die Gesundheitskompetenz geht ohne die Frauen nicht geht!

00:23:09: Ist das so?

00:23:10: Natürlich, wir waren ja schon in der Steinzeit die Sammler und Versorger in der Familie.

00:23:17: Und sie nicht nur auf den Jagd gegangen, das war Sache der Männer.

00:23:21: Und ich glaube, das spiegelt sich hier wieder.

00:23:24: Die Frau ist in dem pflegenden, sorgenden Bereich und hat aber auch die Kompetenzen.

00:23:29: Und gleichzeitig ist es halt in der Familienbild noch immer vorhanden.

00:23:35: Aber die Frauen haben auch immer mehr in ihrem Berufsbild, die auch höher sind.

00:23:41: Wir haben Primaria ... in den Gesundheitspolitik, also wir haben eine weibliche Ministerin im Gesundheitsbereich.

00:23:48: Eine weibische Staatssekretärin... Also auch hier haben wir glaube ich ein bisschen einen Rollentausch übernommen und ich glaube es ist immer auch ganz gut wenn man mit dieser herzlichen Kernkompetenz die man aus der Familie mitbringt, auch ein bisschen im Management damit arbeiten kann.

00:24:05: Kann sicher nicht schaden.

00:24:06: und vor allem geht das Präveniere, Netzwerk der Vereine prävenieren da aber auch einen Schritt weiter und sagt, dass eine ist, dass wir es thematisieren wollen.

00:24:15: Dass sie den Unterschied macht und dass wir Frauen explizit adressieren wollen als Trägerinnen von Gesundheitskompetenz.

00:24:22: Wir wollen aber auch eine eigene Charter dazu auflegen wo wir uns verpflichten einerseits als ein Netzwerk und andererseits mit Menschen die im Bereich der Gesundheit eine hohe Kompetenz haben.

00:24:38: Auch ein Expertboard, ein Expertenboard wird hier eingesetzt.

00:24:44: Da wird also schon ein wirklich deutlicher Schwerpunkt gesetzt?

00:24:48: Ja das dürften auch Männer unterzeichnen!

00:24:51: Sehr gut!

00:24:53: Das heißt es ist eine Charter die bedeutet dass da Männer und Frauen dabei sind.

00:25:00: ich glaube sie ist so zu sagen Mischung die sich sehen lassen kann von prominenten Namen, die sie davor haben.

00:25:10: Da wollen wir aber vielleicht jetzt gar nicht zu sehr vorgreifen.

00:25:14: Aber der Anspruch ist zehn Frauen und zehn Männer unterschreiben das eine Charter, die sich sozusagen auch diese Selbstverpflichtung gibt, dass man eben im Bereich Gesundheitskompetenz sich an die Seite der Gesellschaft stellt.

00:25:37: Wenn wir das Gesundheitssystem da aber noch einmal anschauen, glauben Sie sind die Menschen noch voller Vertrauen in das Gesundheitsystem in Österreich?

00:25:47: Oder sollen solche Maßnahmen wie dieses Gesundheitskompetenzbord oder die Charter, wie dieses Adressieren von Frauen als Gesundheitskompetenzträgerinnen, wie dieser Podcast da einfach auch gewissermaßen präventiv mithelfen, dass das Vertrauen nicht errotiert.

00:26:05: Also ich glaube, wir haben in Österreich und das kann man, glaube ich mit gutem Gewissen sagen wenn man in dem System viel arbeitet ein noch sehr sehr gutes Gesundheitssystem.

00:26:15: Wir haben aber zweifelsohne viele Probleme die auf uns zukommen.

00:26:19: Wir habe eine überaltende Bevölkerung, wir hat budgetäre Probleme.

00:26:22: Das ist langläufig nichts Neues.

00:26:25: Wichtig ist dass uns diesen Problemen stellen, dass wir dafür Lösungen suchen und dass wir quasi nicht den Kopf ins Hand stecken und gar nichts tun.

00:26:35: Wichtig ist das man sich der Experten bedient und die aber auch so angehen die Probleme, dass die Politik damit leben kann.

00:26:46: Und das ist manchmal auch ein ziemlicher Spagat, dass man die Ausgestaltung von Lösungswegen auch finanzieren kann, dass die Politik damit leben kann.

00:26:56: Wir wissen also wie Politik funktionieren muss manchmal auch.

00:27:00: Wir haben Wähler, die auch mittlerweile das Thema Gesundheit in einem hohen Stellenwert zuwerfen, also zugewiesen haben.

00:27:09: Also man weiß, dass Gesundheitswähler entscheidend ist.

00:27:13: Man denkt daran wenn Spidealer geschlossen werden sollen was ... Was ist das für ein Aufruhr?

00:27:19: gut flächendeckendes Netz noch in Österreich, aber um das alles sichern zu können.

00:27:25: Können wir nicht stehen bleiben?

00:27:26: Wir müssen nach vorne gehen prävenieren und schauen was können wir auf dem Weg besser machen?

00:27:32: Was müssen wir verändern?

00:27:33: damit wird das System gleich gut oder noch besser halten?

00:27:36: Und wir müssen schauen dass wir möglichst alle Leute mitnehmen.

00:27:40: daher der Podcast ja!

00:27:42: Wir versuchen hier Einblicke zu geben wie das Gesundheitssystem funktioniert Aber auch welche Probleme es gibt, wo man Maßnahmen setzt und wie man die setzen kann.

00:27:52: Und ich glaube das spricht alle Bevölkerungsschichten an.

00:27:56: Herzlichen Dank für diesen einblickende Arbeit des Vereins Präveniere!

00:28:01: Herzlichen dank auch für die Preview der Vorschau von dem was jetzt vor dem Verein auch liegt.

00:28:08: Die Öffnungen, die Erweiterungen, neue Schwerpunkte, die gesetzt werden und ich kann nur hoffen dass dieser Podcast all jene erreicht die wirklich Antworten haben wollen das bitte verständlich erklärt haben wollen wie unser Gesundheitssystem funktioniert, was es für uns in unserem Alltag bedeutet und ich freue mich sehr dass wir in dieser Nullnummer die Vizepräsidentin vom Verein Präveniere dabei hatten der eben diesen Podcast möglich macht.

00:28:40: Herzlichen Dank fürs Gespräch Gunter Gittler.

00:28:43: Ich danke fürs Gesprächen.

00:28:47: Das war bitte verständlich der Gesundheitspodcast von Präventiere.

00:28:51: Alle Informationen zur aktuellen Folge finden Sie in den Schornots.

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